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Gartenstadt

Veranstaltung der Volkssolidarität Neuenhagen-Gartenstadt am 27.02.2020

„Altberliner Tingeltangel“ mit Horst Glampke

 

Heute stellte sich uns der Feinmechaniker und Diplomingenieur Horst Glampke, der auch ein Unterhaltungskünstler für „Altberliner Showprogramme“ ist, mit „Altberliner Tingeltangel“ vor.

Der bunt mit Girlanden  und Luftballons geschmückte Raum passte zu dem heiter-besinnlichen und kritisch-nachdenklichen Programm.

Horst Glampke unterstrich seinen Vortrag mit den dazu passenden Kostümen. Zylinder  und Fliege durften dabei nicht fehlen. Für uns erschien er als Drehorgelmann.

Das Dienstmädchenlied oder Küchenlied ertönte oft aus den Hinterhöfen heraus.

Diese Lieder erzählten  größtenteils in ihrer gefühlvollen Art von Wehmut und Kummer. Von einem preußischen Offizier wurde nicht als Ehre angesehen, einem Dienstmädchen die Treue zu halten. Zu den Küchenliedern, mit Inbrunst und teilweise echten Gefühlen gesungen, die aber oftmals nicht von langer Dauer waren, gehört auch das uns vorgestellte Lied „Wenn die Blümlein draußen zittern“. Das Lied von der Krummen Lanke versprach ebenfalls nicht das vollkommene Glück. Die zur damaligen Zeit populären Lieder ertönten teilweise als Gassenhauer. In dem Zeitraum 1895 bis 1930 wurden häufig diese zeitkritischen Lieder gesungen, die uns noch heute gern vorgestellt werden, zum Überdenken von uns gehört. So sollten Trunksucht, Gleichgültigkeit und das daraus entstehende Elend sich niederschlagen zum Erkennen dieses menschlichen Fehlverhaltens.

Claire Waldoff und Otto Reutter waren mit die besten Interpreten der damaligen Zeit.

Licht, Luft und Sonne, das wusste man , trotz oftmals geringer Schulbildung, waren

mit die beste Medizin zur Erhaltung der Gesundheit.

1912 entstanden an der Ostsee die ersten FKK-Vereine. Mit dem Lied „Hein Tüddel von de Waterkant“ hörten wir Otto`s FKK-Bericht.

Am 03.März 1931 verstarb Otto Reutter. An ihn erinnern über tausend mehrstrophische Couplets. Wir konnten die Vorträge mit Nachdenken und Interesse genießen und sind Herrn Glampke dankbar für den heiteren Nachmittag.

 

 

H. Sommer

Veranstaltung der Volkssolidarität Neuenhagen-Gartenstadt am 31.01.2020

Jörg Gudzuhn - aus dem literarischen Schaffen von Stefan Heym und Heinrich Böll

 

Bevor wir in die Thematik der Veranstaltung eintreten, wollen wir nicht vergessen, ein langjähriges aktives Mitglied unserer Volkssolidarität, Hannelore Schlickeiser, zu erwähnen, leider diesmal in einer bitteren und traurigen Angelegenheit, denn Hannelore Schlickeiser wird nicht mehr unter uns weilen, da ihr Lebensweg plötzlich und unerwartet zu Ende ging.

Zum Thema der Veranstaltung übergehend ist zu sagen, dass Herr Jörg Gudzuhn wieder etwas aus dem literarischen Schaffen Stefan Heyms vorlas. In „Immer sind die Männer schuld“ werden die kleinen Irrtümer und Mißverständnisse wiedergegeben, die durch Männer verursacht werden, sehr zum Ärgernis der Frauen. In sehr großer Ausführlichkeit wird beschrieben, wie sich Mann und Frau im eigenen Haus fühlen, mit ihren Sorgen und Ängsten, wobei es vor allem auch um die Sicherheit bei Tag als auch in der Nacht sowie um angenehme Nachbarschaft geht.

Ein Ehepaar, sparsam und überlegend jeden Schritt, Erholung auf der eigenen Terrasse vorziehend, sittsam und bescheiden, in den Abendstunden den Sternenhimmel mit dem Kometen „Hale-Bopp“ beobachtend, steht im Mittelpunkt der Geschichte.

Es ist freudig erregt darüber, dass es ihnen gelingen sollte, ihre Türen besonders abzusichern, auch mit Sicherheitsglas und einem griffbereiten Sicherheitsschlüssel, so dass der häusliche Frieden gewährleistet ist. Somit ist vom Glücklichsein im eigenen Heim die Rede. Der Komet „Hale-Bopp“ leuchtete ihnen dazu.

Auch hörten wir davon, dass Frauen den Ehrgeiz haben, aus ihrem Ehepartner einen sehr patenten und liebenswerten Menschen zu machen, fast fehlerfrei, der niemals krümelt beim Essen, keine Flecken auf seine Garderobe macht, seinen Garten pflegt und darüber hinaus die öffentliche Meinung vertritt, dass man gegen die Verschmutzung der Gewässer und viele andere Mißstände

auftreten sollte, sich also gesellschaftlich zu engagieren habe.

Der in diesem Zusammenhang genannte Autor ist uns bereits aus mehreren Lesungen bekannt.

Wir hören immer wieder gern die Schilderungen seiner Umwelt und seiner Erlebnisse.

Die Veranstaltung endete mit einem kleinen Einblick in das literarische Schaffen Heinrich Bölls, dessen Lebensetappe begrenzt ist von 1917 bis 1985. Er ist ein deutscher Erzähler, der Erlebnisse und Eindrücke der Nachkriegszeit schildert. In der Geschichte geht es um eine henkellose Tasse, die mit auf Reisen geht, vielseitig Verwendung fand und genauso geschätzt wurde wie andere wertvolle Gegenstände, die in Vitrinen zu sehen sind.

So hat in einer bitteren Zeit auch eine Tasse ohne Henkel ihren eigenen Wert, jedoch der Blick für besonders schöne Kunstgegenstände ist häufig getrübt.

Die Spatzen mit ihrem Geschimpf werden, wie auch heutzutage mitunter, als Plage dargestellt.

Die Sehnsucht nach harmonischem Gesang, wodurch sich humanes Denken entwickelt, wird zum Gebot der Zeit.

Die Lesung erhielt viel Zustimmung. Herrn Jörg Gudzuhn wurde für seinen guten Vortrag herzlich gedankt.

 

H. Sommer

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Veranstaltung der Volkssolidaritätsgruppe Neuenhagen-Gartenstadt,
 am 19.12.2019

„Weihnachtsfeier mit Walburga Raeder und Bert Mario Temme“

 

Die Begrüßung erfolgte wiederum durch Herrn Volkmann mit einem Dankeschön für Frau Preuß für die gute Bewirtung während der Veranstaltungen. Auch ein neues Mitglied aus Altlandsberg wurde uns vorgestellt.

Frau Kuschel trug uns ein kleines Gedicht vor, welches zum Nachdenken anregte. Die ersehnte Eisenbahn als auch das Spielen mit den unterschiedlichsten und bezaubernden Puppen sollten den Computerspielen  weichen? Wir wollen beim Nachdenken darüber folgern, dass all die interessanten und schönen Kinderspielzeuge wieder  auf den Gabentisch gehören.

Weihnachten ist nun mal ein Fest der Freude, welches mit strahlenden Kinderaugen und glücklichem Lachen einhergehen sollte.

Musikalisch wurden uns durch die Geige und das Kybord die bekannten und sehr schönen Weihnachtslieder wiederum nähergebracht.

Frau Walburga Raeder unterstrich durch ihr gekonntes Geigenspiel das Melodische ihrer Stimme.

Auch Bert  Mario Temme brachte uns, begleitet durch das Kybord,  mit kräftiger klangvoller Stimme die Lieder zu Gehör.

Überall auf der Welt entstanden Weihnachtslieder.

Die deutschen Weihnachtslieder sind oft Volksweisen, beispielsweise aus dem Rheinland

„Das Nikolauslied“ und aus der Berliner Gegend, entstanden 1800, „Morgen, Kinder, wird‘s was geben“.

Zu den bekanntesten alten Volksweisen, der Text geht auf  1820 zurück, zählt „0 Tannenbaum“.

Wir haben diese und andere weihnachtliche Weisen gern mitgesungen. Solche Worte wie “Die Hoffnung und Beständigkeit gibt Mut und Kraft zu jeder Zeit“ verlieren nie ihre Gültigkeit. Es gibt vom Tannenbaum, der traditionsgemäß ein Weihnachts- und Lichterbaum werden soll, noch andere Varianten. Zu nennen sind ein Volkslied aus Westfalen als auch ein Lied, welches Melchior Franck (1573-1639) geschrieben hat. Bewundernswert in diesen Liedern sind  immer wieder die Worte vom 

grünen und edlen Zweig.

 

Weihnachtslieder für Kinder erfreuen sich besonderer Beliebtheit, weil es textlich nicht nur um Weihnachtszauber, sondern vor allem um Geschenke und Überraschungen geht.

Bemerkenswert sei auch, dass Walburga Raeder sich seit 30 Jahren dem Theater mit Kindern widmet.

Nachdem die Adventsstimmung durch die beiden Künstler in den Raum gebracht wurde, bedankte sich Herr Volkmann im Namen der Volkssolidaritätsgruppe mit einem Strauß roter und gelber Rosen, die auch durch Weihnachtslichter ihren Zauber wiedergaben, bei ihnen.

 „Merry Christmas“, „Buon Natale“, „Feliz Navidad“, „Joyeux Noel“ und „Frohe Weihnacht“ -

so klingt es zum Fest der Harmonie und des Friedens, dies sei unser Wille.

 

H. Sommer

 

 

Veranstaltung der Volkssolidarität Neuenhagen-Gartenstadt am 28.11.2019

Siegfried Leske  liest aus dem literarischen Schaffen von Jochen Petersdorf

 

Zunächst hörten wir eine musikalische Einstimmung, bei der wir uns den vorgesetzten Kuchen munden ließen.

Erfreulicherweise erfuhren wir auch, dass unsere Volkssolidaritätsgruppe durch zwei neue Mitglieder gewachsen ist.

Leider weilt Jochen Petersdorf nicht mehr unter uns. Am 12. Oktober 1985 war mit nahezu 75 Jahren sein Lebensweg beendet.

Die heutige Veranstaltung diente dazu, uns sein künstlerisches Schaffen noch einmal näherzubringen.

Märchen, gesammelt hauptsächlich von Wilhelm Grimm, waren häufig die Grundlage. Uns wurde gleichzeitig während der Lesung das überragende Können der beiden Sprachwissenschaftler, Jacob und Wilhelm Grimm, bewußt.

Jochen Petersdorfs Streifzug durch die beliebte und bekannte Märchenwelt, in der immer das Gute über das Böse siegt, wollen wir hiermit ein wenig vorstellen.

Der Satiriker Jochen Petersdorf erzählt uns Märchen in neuer Fassung mit Heiterkeit, aber auch kritischen Zügen.

Oftmals lässt er in seiner Erzählkunst komplizierte Situationen  aus unserer Zeit entstehen, bei denen es Geduld braucht zum Durchsetzen des Besten.

Beispielsweise ein Weihnachtsbaum zu winzig und außerdem noch mit fehlenden Zweigen, verdeckt durch die Üppigkeit der Geschenke mit hauptsächlich viel Verpackungsmaterial, zerstört Rotkäppchens Freude, vergleichbar mit der Erscheinung des Wolfs im Märchen.

„Hänsel und Gretel“, auch ein Märchen der Brüder Grimm, wurde von Jochen Petersdorf sehr stark modernisiert. Die beiden Haupthelden besuchten zeitgemäß das Gymnasium und zum Vertreiben der Langeweile die Disko.

 Aber trotz Gymnasialbildung verirrten sie sich im Wald, trafen wie im Märchen auf ein kleines Häuschen und die Vorstellung von einer „Hexe“, die durch freundliche Bewirtung widerlegt wurde.

So werden die alten Märchen neu erzählt und in die Gegenwart gestellt, in eine bejahende, aber teils märchenhafte Zeit.

„Picknick im Wald“, eine Geschichte mit kritischem Inhalt, regt zum Nachdenken an.

Wir Naturfreunde schützen den Wald, indem wir als Nichtraucher unsere Waldspaziergänge unternehmen und ihn außerdem ohne Müllablagerung verlassen.

Bildtapeten mit Waldmotiven dienen der Verschönerung unserer Wohnung und tragen gleichzeitig

die Anregung für ein kulturvolles Leben, d.h. auch im Rauchen etwas Übles zu sehen, in sich.

Herr Siegfried Leske wollte uns mit seiner Lesung zum Nachdenken bringen. Das Vorgelesene wirkte auf uns wirklichkeitsnah und regt zu eigenen Folgerungen an.

 

H. Sommer

 

Veranstaltung der Volkssolidarität Neuenhagen-Gartenstadt am 24.10.2019

„30 Jahre Tanzgruppe Meuche“

 

Nachdem die Mitglieder und Gäste an herbstlich geschmückten Tischen Platz genommen hatten, galt es, sich noch eine Weile bis zu den Vorführungen der Tanzgruppe Meuche zu gedulden.

Die Mädchen der Tanzgruppe Meuche brachten mit ihren bunten Körben, die Trauben, Äpfel, Rosen und bemalte Blätter des Herbstes enthielten, dessen  Stimmung in den Raum.

Zunächst tanzten sie mit ihren hellblauen Röcken den „Schönbrunner Walzer“.

 Nach dieser harmonischen Einstimmung erzählte uns Henricke etliche Episoden, die das Theaterleben berührten. Sie sprach von der Liebe, auch l‘amour, und überzeugte mit dem Motto „Ich hab‘ die Liebe in der Tasche“.

Etwas jüngere Mädchen und Jungen traten mit einer lustigen Polka auf.

Die türkisfarbenen Kleidchen mit roten Streifen und Schleifchen erschienen von besonderer Zierde. So bildeten die Jungen mit ihren weißen Hemden und schwarzen Hosen gemeinsam mit den Mädchen einen anmutigen Reigen.

Die Kleinsten des Ensembles, vorwiegend weiß gekleidet, auch mit weißen Mützen, zeigten sich zunächst einmal mit einfachen Vorführungen. Selbst Händeklatschen und stampfen mit den Füßen will gelernt sein.

Das Können der Fortgeschrittenen  wurde durch deren überzeugenden Leistungen in dem bekannten Tanzensemble auch beim Belgrader Kinderfestival besonders gewürdigt. Kinder aus 25 Ländern traten auf. Die Fernsehshow wurde in 12 Ländern ausgestrahlt.

Nach einer Folklore-Choreografie wollten die lustigen Mickymäuse besonders erwähnt werden. Für den Monat Februar des Jahres 2020 ist ein Auftritt in Riga vorgesehen.

Henricke, eine deutsche Meisterin mit etlichen ersten Plätzen, erfreute uns ebenfalls wieder.

Ein gelungener Abschluss der Veranstaltung bestand darin, dass sich uns eine Harlekina mit ihrem flotten Tanz vorstellte. Ein weißer Tüllrock mit leuchtend buntem Muster drehte sich wie ein Reifen beschwingt vor uns.

So nahm die Veranstaltung einen optimistischen Ausklang.

Gleichzeitig im Namen der Mitglieder und Gäste bedankte sich Herr Volkmann bei dem Ensemble, welches auch durch die Vielfältigkeit und Farbenprächtigkeit der Kleidung in Erscheinung trat, mit Blumen und  weiterer Anerkennung.

 

H. Sommer

An der "Privatausstellung": Beim Treff der Generationen im Einstein-Gymnasium diskutieren Senioren und Schüler auch über die Bilder einer Gymnasiastin. © Foto: Uwe Spranger
Uwe Spranger / 22.10.2019

 

Neuenhagen (MOZ) Wollen Sie zum Treffen der Generationen?", fragte Lena (13) das gute Dutzend älterer Bürger am Dienstagnachmittag auf dem Hof des Einstein-Gymnasiums. "Na, dann kommen Sie mal mit", führte sie die Gruppe in den Musikraum der Einrichtung. "Hier war ich schon", wusste Dieter Sommer (77). "Unsere Söhne sind zu DDR-Zeiten hier zur Schule gegangen", berichtete er.

Die Bigbandklasse wartete dort schon auf ihren Auftritt. "Es ist heute ein bisschen improvisiert, wir sind ja erst kurz nach den Ferien", schickte Lehrerin Heike Kuhn voran. Sie hält die Kontakte zum Haus der Senioren und wählt die jüngeren Partner für das seit mehr als zehn Jahren stattfindende Treffen aus. Im Normalfall engagiert sie ältere Gymnasiasten aus der Sekundarstufe II. Aber diesmal schien ihr die 8 b richtig, weil in ihr etliche Talente heranwachsen, die sich auf diese Weise präsentieren könnten, erläuterte die Pädagogin.

Schon in dem von Max (13) und Felix (14) moderierten rund 30-minütigen Programm waren einige zu erleben. Zunächst im großen Kreis, der Bigband. Ihr erster Titel klang zwar unter anderem durch verschiedene Tempi von Bläsern und Rhythmusinstrumenten bisweilen etwas schräg, aber beim Hard Rock Blues ging es schon deutlich besser. Passend zum Motto "Wir sind bunt" waren zunächst Schüler mit verschiedenen Instrumenten zu erleben – Linus am Schlagzeug, Nils am Klavier, Vivien mit der Klarinette, Evan und Riccardo mit Cello und Violine, darüber hi­naus Emilie und Antonia mit Gesang. Anna stieg aufs Einrad. Auf andere Art bunt ist die Truppe durch Abdullah aus Syrien, der seit gut vier Jahren in Deutschland ist und sich in einem Interview mit Ansgar kurz vorstellte. Für später stellte er  einen Crashkurs in Arabisch in Aussicht.

Ganz andere Talente unterstrichen im Nachbarraum Evan und Clemens, die zur Arbeitsgemeinschaft Lego-Mindstorm gehören. Sie bauen mit anderen aus Modulen Roboter, die – entsprechend programmiert – bestimmte Aufgaben erfüllen können. Wie sie berichteten, hat ihre Mannschaft im vorigen Jahr  bei der First Lego League, einem Wettbewerb solcher Tüftler aus verschiedenen Schulen, einen Pokal für Teamwork gewonnen und den dritten Platz in der Gesamtwertung erreicht. Ihr Thema seinerzeit "Rund ums Weltall". Für den dazugehörigen Vortrag hatte sich die Gruppe auch mit dem ersten Deutschen im All, dem kürzlich verstorbenen Kosmonauten Sigmund Jähn, getroffen.

Stolz präsentierten sie ein Plakat mit seiner Unterschrift. Renate Kastner fragte gleich einmal nach, ob die Jungs auch Jähns Weggefährten im Sternenstädtchen, Eberhard Köllner, kennen, der damals als Double am Boden blieb und seit Ende der 1980er-Jahre in Neuenhagen wohnt. Einem der beiden war er bekannt. Else Stolz (85) lobte, die Bastler seien offenbar nicht nur gute Techniker, sondern könnten auch gut erklären. "Da kann sich mancher eine Scheibe abschneiden", befand sie.

Seniorenchefin regt Auftritt an

Vielleicht auch von Multitalent Anna (13), die nicht nur Einrad fährt und in der Bläserklasse spielt, sondern auch noch Klavier. Und sie zeichnet. Einige Bilder waren zur Ansicht ausgebreitet. Die "Privatausstellung" sei Idee einer Kollegin gewesen, um schlummernde Talente zum Vorschein zu bringen, berichtete Heike Kuhn. Außerdem reitet Anna. Zur Finanzierung trage sie Zeitungen aus, erzählte die Fredersdorferin. Und sie hilft im Haushalt. Vor der Arbeit scheuen sich übrigens auch die Jungen nach eigenen Angaben nicht. Sie würden ihren Weg machen, waren die meisten Gäste überzeugt. Manch einem erschien das Pensum hingegen schon etwas zu voll gepackt. Bei Kaffee und Kuchen wurde der Austausch im Anschluss vertieft.

Seniorenbeiratsvorsitzende Edda Mayer regte an, die Kontakte zu vertiefen. Vielleicht könnte die Bigband ja bei der nächsten Seniorenwoche auftreten, um sie einem breiteren Kreis bekannt­zumachen. Im Normalfall gibt es auch das Generationentreffen im Rahmen der Seniorenwoche, aber das hatte in diesem Jahr nicht geklappt.

Veranstaltung der Volkssolidarität Neuenhagen-Gartenstadt am 11.09.2019

Tagesausflug nach Leipzig

 

Abfahrt von Neuenhagen bei schönem Wetter nach Leipzig. Die Fahrt verlief gut. In Leipzig angekommen stieg der Reiseleiter zu und wir haben gemeinsam eine Stadtrundfahrt unternommen.

Wir haben viel Wissenswertes über die Stadt erfahren. An bekannten Bauwerken, wie die Pleißenburg (was heute das neue Rathaus ist), das alte Rathaus, Paulinum, Opernhaus, Nikolaikirche, Thomaskirche sind wir vorbeigefahren, um einige Sehenswürdigkeiten zu nennen. Auch am Völkerschlachtdenkmal wurde ein Stopp eingelegt.

Nach der Rundfahrt ging es in die Gaststätte „Thüringer Hof“ zum Mittagessen. Nach dem wir gut gegessen hatten, fuhren wir zum Panometer von Yadegar Asisi, der ein 360° Panorama unter dem Namen „Carolas Garten“ gestaltet hat. Bei der Führung wurde wir über die Entstehung des Panorama informiert. Es war faszinierend und sehr schön.

Nach einer kleinen Kaffeepause haben wir die Heimreise angetreten und sind gut in Neuenhagen angekommen.

 

Ingrid Schönfeldt 

Veranstaltung der Volkssolidaritätsgruppe Neuenhagen-Gartenstadt am 22.08.2019

Tagesausflug nach Feldberg

 

Mit guter Laune und Sonnenschein starteten wir von Neuenhagen zu unserer Tagesreise nach Feldberg. Erster Haltepunkt war Lychen. Von dort aus fuhren wir mit dem Schiff „Möwe“ über den Lychener See Richtung Himmelpfort. Es ging durch herrliche unberührte Natur und man konnte die Schiffsreise genießen.

Danach ging die Fahrt weiter nachFeldberg in die Gaststätte „Stieglitzenkrug“. Dort wuden wir köstlich mit der Spezialität des Hauses „Pute am Spieß“ verpflegt. Gut gesättigt und mit einem Reiseleiter erkundigten wir  die ausgewählten Sehenswürdigkeiten in und um Feldberg.

Weite Wälder, Hügel, Täler und klare Seen. Auch die Grabstätte von „Hans Fallada“ wurde besucht.

Danach ging es zurück zum „Stieglitzenkrug“ wo es Kaffee und Kuchen gab. Mit einem kleinen Konzert der Jagdhornbläser ging der Tag in Feldberg zu Ende.

Es war ein schöner Tag und wir sind wieder gut in Neuenhagen gelandet.

Ingrid Schönfeldt 

Veranstaltung der Volkssolidarität Neuenhagen-Gartenstadt am 22.08.2019

Mit TaBu Reisen in die Feldberger Seenlandschaft

 

Wir verabschiedeten uns einen Tag lang  von Brandenburg, um in Mecklenburg-Vorpommern,

in der Feldberger Seenlandschaft, Erholung  zu finden und Wissenswertes zu hören. Unsere Schiffsreise begann im „Großen Lychener See“. Vor uns lag beiderseits des Sees eine Landschaft, die sich durch vielfältigen Baumwuchs -Mischwald- hervorhebt. Auch die weißen und gelben Seerosen, entlang der Ufer, lassen ein reizvolles Bild entstehen.

Eiszeitliche Endmoränen trugen zur Entstehung dieser Naturlandschaft bei.

Unsere erholsame Schifffahrt bei sonnigem Wetter ging von Lychen bis Himmelpfort. Bei der Rückfahrt warfen wir noch einen Blick auf die gut mit Steinen befestigten Ufer, die mit Schilf und Farnen begrenzt sind.

Mit dem Bus ging es anschließend zum Waldhotel „Stieglitzenkrug“, in dem eine Spezialität des Hauses „Pute vom Spiess“ auf uns wartete. Gesättigt fuhren wir weiter durch die Feldberger Seenlandschaft. Dabei versäumten wir nicht,  die letzte Ruhestätte des Schriftstellers Hans Fallada auf dem Friedhof in Carwitz zu besuchen.

Bei der 2-stündigen Rundfahrt ging es vorbei an der Ortschaft Feldberg, die jetzt als Kneipp-Kurort von Bedeutung ist.

Ein Kaffeegedeck wartete auf uns in dem bereits bekannten Waldhotel „Stieglitzenkrug“. Die Jagdhornbläser unterhielten uns mit einem interessanten Programm. Sie erklärten, wie die Jagd ordnungsgemäß organisiert wird. Dazu gehört auch die richtige Verwendung des Jagdhorns mit der Bedeutung seiner Töne.

Mit Jagdliedern zum Mitsingen neigte sich unser Tagesprogramm dem Ende zu.

Sonniges Wetter, eindrucksvolle Landschaften sowie die gute Laune unserer Reisegesellschaft bleiben uns in bester Erinnerung.

 

H. Sommer

Dankeschönfahrt der Volkssolidarität Neuenhagen-Gartenstadt am 25.07.2019

nach Beelitz-Heilstätten

 

Mit eigenen PkW‘s fuhren wir heute nach Beelitz-Heilstätten. Wir nahmen dort an einer Führung durch ein älteres historisches Gebäude teil, welches nun nicht mehr als Heilstätte dient. Durch Erläuterungen wurde die Vorstellungskraft geweckt, in welchen Einrichtungen die durch Tuberkulose Erkrankten ihre Zeit verbrachten, die durchaus durch Heilstättenkuren als lebenswert zu betrachten war. Fußend darauf, dass Robert Koch 1882 den Tuberkelbazillus entdeckte, der besonders durch Tröpfcheninfektion, aber auch mit verunreinigter Nahrung übertragen wird. Es entstanden Maßnahmen, um den an Tuberkulose Erkrankten zu helfen. Demzufolge wurde in dieser Heilstätte besonders auf Hygiene geachtet. An der Großflächigkeit der Küche und der Bäder, damals bereits gefliest, ist dies auch zu  folgern. Möglichkeiten des Inhalierens und eine abwechslungsreiche Kost, bestehend aus fünf Mahlzeiten pro Tag, waren gegeben.

Leider wurde vielerorts die Entstehung der Tuberkulose nicht rechtzeitig bemerkt;  konnte oder wollte nicht erkannt werden.

1905 bekam der bekannte Arzt Robert Koch den Nobelpreis für seine Entdeckung. Nach seinem Vorbild waren viele Mediziner bemüht, die Erkrankten zu heilen. Dies war aber in einem Land, auch von Kriegen heimgesucht, mit Schwierigkeiten verbunden. Die Krankheit einzudämmen war möglich, nicht aber sie völlig zu besiegen.

Die Heilstätte im Beelitzer Land, in einer waldreichen Natur, die zum Träumen einlädt, war ein Schritt des Aufatmens kranker Menschen und der Ärzte, die von guten Ideen getragen waren.

Wir finden heute noch eine ansehenswerte Landschaft sowie einen sehr schönen Heidelbeerpark vor.

Wir als kleines Team durften die Eindrücke hinter uns lassen und das gute Mittagessen in einem Garten-Restaurant genießen.

Weiter ging unsere Fahrt zum Spargelmuseum. Besonders frisch wird der Spargel auf Beelitzer Spargelhöfen verkauft. Ein großer Teil der Ernte geht nach Berlin-Brandenburg. Mit Folie abgedeckt, wird der Ertrag bereichert. Es wird Bleich- und Grünspargel als auch violetter gestochen. Nach der Ernte ist es sehr wichtig, das Kraut auf den einzelnen Reihen zu entfernen.

Die Tradition des Spargelanbaus führt bis in die Jahre 1920/30 zurück. Nach dem Gehörten warfen wir noch einen Blick auf die Tracht der Spargelkönigin. Wir ließen nun diese Traditionen außer Acht, indem wir uns zum Abschluß bei Kaffee und Kuchen  in einem kleinen Cafe einfanden,  um uns als „richtige Genießer“ zu fühlen.

 

H. Sommer

Veranstaltung der Volkssolidarität Neuenhagen-Gartenstadt am 24.05.2019

Grillfest mit musikalischer Unterhaltung von Marco Kuschel

 

Bei der Begrüßung erwähnte Herr Volkmann die Seniorenwoche und das Schülergespräch des Einstein-Gymnasiums.

Die jährliche Listensammlung wurde erfolgreich abgeschlossen.

Marco Kuschel trat mit seinem Akkordeon sicher und humorvoll auf.

Ein buntes Unterhaltungsprogramm wurde uns nach dem gemütlichen Kaffeetrinken serviert. Wir empfanden es trotzdem als angenehm, auch wenn auf uns  eine gut gegrillte Bratwurst mit Salat wartete, ein Lied über eine „Soljanka“ zu hören.  Wir kennen den köstlichen Geschmack einer gut bereiteten Soljanka mit ausgewählten Zutaten und nach russischem Rezept.

Zu dem heutigen sonnigen Wetter passte auch das Lied „Veronika, der Lenz ist da“. Man fühlt sich

beschwingt, an die schöne Spargelzeit und überhaupt an den Zauber des Frühlings denkend.

Beim Lied vom eifrigen Stanislaus erinnern wir uns an Tschechien, konkreter an den schönen Böhmerwald und an Prag mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten und vielleicht auch an eine Schifffahrt entlang der Moldau.

Das von Marco Kuschel auf dem Akkordeon vorgetragene Repertoire war vielseitig und jeder konnte sich seine eigenen, teilweise auch kritischen Gedanken darüber machen.

H. Sommer

Veranstaltung der Volkssolidarität Neuenhagen-Gartenstadt am 08.05.2019

Bautzen

Es ging pünktlich und mit guter Laune in Neuenhagen los, dass Wetter war auch schön.

In Bautzen angekommen ging es gleich mit einem Stadtrundgang durch die historische Altstadt los. Bautzen ist eine wunderschöne Stadt. Insgesamt hat die Stadt 17 Türme, davon 16 Gefängnisse und 1 Wasserturm. 3 Türme werden noch von Turmwächter bewohnt und bewacht.

Der Rundgang ging vom Reichenturm los, ein Wahrzeichen der Stadt. Dieser stammt aus dem Jahre 1492. In der Reichenstraße, eine Fußgängerzone, gibt es viele kleine Geschäfte und wunderschön verzierte Häuser. Eine Sehenswürdigkeit ist der Petridom, der am höchsten Punkt der Stadt errichtet wurde und nach der Reformation als erste Simultankirche Deutschlands entstand (Eigenschaft: röm.-kath. und evang.-luth.). Es ging dann weiter durch die schöne Stadt in Richtung Michaeliskirche. Direkt gegenüber liegt die „Alte Wasserkunst“. Sie stammt aus dem Jahre 1558 und diente bis 1965 zur Wasserversorgung der Stadt.   Die „Alte Wasserkunst“ ist ein Wahrzeichen von Bautzen.

Nach der Stadtbesichtigung ging es in das Senfmuseum. Dort erfuhren wir Wissenswertes über Senf und dessen Herstellung. Auch erfolgte eine Verkostung mit Verkauf. Man konnte staunen wie viel Produkte und Sorten es vom Senf gab. Danach ging es zum Mittagessen in die Gaststätte „Bautzener Senfstuben“.

Nach dem wir gut gegessen und gesättigt waren, sind wir mit dem Bus nach Senftenberg zur Likörfabrik „scharfes Gelb“ gefahren. Wir bekamen auch hier einen Vortrag über Eierlikör zu hören. Anschließend gab es eine Verkostung und man konnte diverse Sachen und Liköre kaufen.

Nach dieser Besichtigung und Verkostung war es Zeit zum Bus zu gehen, um die Heimreise anzutreten. Wir sind gesund in Neuenhagen angekommen und es war ein wunderschöner Tag.

 

Ingrid Schönfeldt 

Veranstaltung der Volkssolidarität Neuenhagen-Gartenstadt am 25.04.2019

„Romeo und Julia“ - Gambenkonzert
Musik aus der Zeit von William Shakespeare (1564 bis 1616)

 

 

Heute erhielten wir einen Einblick in die Gambenmusik, die vor ungefähr 400 Jahren entstand und vorwiegend melancholische Klänge hervorbrachte. Uns wurden eine Sopran-, eine Alt- und eine Bassgambe vorgestellt.

Die Liebestragödie „Romeo und Julia“, erstmalig gedruckt 1597, wurde uns mit musikalischer und melancholischer Untermalung vor Augen geführt, wobei durch den Klang der Gamben die Handlung gefühlsmäßig besser verständlich wurde.

Romeo Montague und Julia Capulet lebten ihre Liebesträume. Die Glut der Liebe wurde beeinträchtigt durch das Missverhältnis der beiden Elternhäuser zueinander. Die Glut,

von Schauergeschichten beeinträchtigt, erlosch, zumal damit auch keine positive Übertragung auf die Umwelt verbunden sein konnte.

Nur durch das freiwillige Hinscheiden beider Kinder war die Versöhnung der Familien möglich.

Die Musik ließ uns die inhaltliche Wiedergabe der Tragödie in einem lebensbejahenden Licht erscheinen. Die Töne, zwar von Melancholie getragen, wirkten beruhigend und gelassen auf die anwesenden Mitglieder und Gäste.

Das Spiel der Saiten, vorgetragen von einem Trio, regte uns zum Nachdenken und weiterhin zu einem guten Miteinander an, so wie es in unserer Volkssolidarität üblich ist.

Das musikalische Trio wurde mit Sonnenrosen verabschiedet, welche auch ein Symbol für zukunftsweisende Versöhnung und Optimismus sind.

 

H. Sommer

Veranstaltung der Volkssolidarität Neuenhagen-Gartenstadt am 28.03.2019

„Oldstyle Country Dancers“

 

Heute, nach der Begrüßung durch Herrn Volkmann, stellte uns ein Ensemble, begleitet durch Countrymusik, Tänze vor. Auch hörten wir wissenswerte Erläuterungen dazu.

Bei der Countrymusik handelt es sich um ländliche amerikanische Volksmusik der Südstaaten.

Es gab viele Einwanderer, von Europa kommend, die sich in Amerika angesiedelt hatten, und so wurde diese Musik mit amerikanischer Kultur vermischt. Zu nennen sei hier auch die „Monday night“, welche zum Feiern vorgesehen war.

Sechs Paare wurden uns in Tanzkleidung vorgestellt. Bezeichnend sind dabei  das Tragen von Reifröcken, Schleifen und Spitzen als Zierde an der Kleidung, die dominierenden Farben

blau und rot sowie die Blumenmuster. Weiße Handschuhe und der Rosen-Kopfschmuck unterstrichen die Eleganz. Die Herren trugen Gehröcke, darunter eine elegante Weste, weiße Handschuhe und Hüte mit breiten Krempen. Auch ein Tänzer mit Zylinder durfte nicht fehlen.

Tänze nach Countrymusik wurden in verschiedenen Variationen vorgeführt. Dabei spielte vor allem die veränderte Aufstellung (Form) eine Rolle. Vier Paare im Quadrat aufgestellt, das Gegenüberstehen der Tänzer (Kontratanz) sowie der Kreistanz sind hier zu nennen. Gleichmäßige kleine Schritte in Harmonie mit dem Tanzpartner  bestimmten das Bild der Vorführung. Das Ensemble trug somit zu unserer gewünschten Unterhaltung bei.

Die Verabschiedung erfolgte mit einem Dankeschön und Blumen, auch in der Hoffnung, das Ensemble bald einmal wiederzusehen.

 

H. Sommer

 

Veranstaltung der Volkssolidarität Neuenhagen-Gartenstadt am 28.02.2019

„Jörg-Gudzuhn-Lesung“

 

Unser Veranstaltungsraum in der Senioren-Residenz war entsprechend der Karnevalzeit mit Girlanden und bunten Luftballons ausgeschmückt.

Herr Jörg Gudzuhn, wohnhaft in Neuenhagen, las uns aus dem schriftstellerischen Schaffen Stefan Heyms vor. Stefan Heyms Lebensdaten umfassen die Jahre 1913 bis 2001. Seine Ruhestätte fand er auf dem Jüdischen Friedhof in Weißensee. Er war ein sozialkritischer Schriftsteller.

Wir hörten Ausschnitte aus

„Immer sind die Weiber weg“ und

„Immer sind die Männer schuld“.

Er widmete Geschichten, mit Humor geschrieben, seiner Frau. Er schreibt ideenreich und man könnte daraus folgern; Frauen wollen gern viele Eindrücke wahrnehmen, beweglich sein, aus Beengtheit herauskommen, ihre Träume erleben und verwirklichen.

Stefan Heym beschreibt, wie er in der Lage ist, den Geduldsfaden so zu ziehen und zu beanspruchen, so dass er nicht zerreißt.

Die Pointen seiner Geschichten sind so, dass es immer wieder nach langem Warten ein freudiges Wiedersehen gibt.

Man fragt sich mitunter, was das Wort „Wegsein“ wohl bedeutet?! Es ist unterschiedlich definierbar,

bedeutet aber auch eine erneute Ankunft  in den vertrauten Alltag mit seinen besonderen Episoden und teilweisen Unannehmlichkeiten.

Die Gattin Stefan Heyms empfand Freude und Zuversicht beim Lesen seiner niedergeschriebenen Gedanken.

Herr Jörg Gudzuhn versäumte nicht, uns den Schriftsteller Hans Fallada zu vergegenwärtigen.

Bei Hans Fallada stand kleinbürgerliches Leben im Mittelpunkt.

Wir hörten einen Ausschnitt aus dem Schaffen Falladas, hier sinngemäß niedergeschrieben.

Die Öffentlichkeit sollte ausgeschlossen werden bei den Sitzungen des Senats, der sieben älteren Herren in weinroten Roben.

Aber eine Großmutter und gleichzeitig Schwiegermutter drang in den Saal ein, wollte sich an den Abhandlungen, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt waren „ergötzen“ und durch besonders höfliche Knickse beeindrucken. Glücklicherweise wurde sie trotz ihrer Zuwiderhandlung, nach Meinung des damaligen Gerichtswesens, mit Höflichkeit von einem Gerichtsdiener aus dem Saal

 geführt.  Solche Episoden gab es eben auch zu Falladas Zeiten, ohne Tumulte, aber auch ohne kritische Stimmen aus der Öffentlichkeit. Beim aufmerksamen Zuhören hatte man das Gefühl des Entstehens zeitkritischen Gedankengutes.

Es war schön für unsere Mitglieder und Gäste, sich beim Zuhören zu entspannen.

Die anschließende Tanzmusik, von Herrn Klaus Kuschel eingeleitet, diente in angenehmer Atmosphäre unserer Gesundheit und Ausgeglichenheit als Ausdruck der Lebensfreude.

 

H. Sommer 

Wahl der Volkssolidarität Neuenhagen-Gartenstadt am 24.01.2019

mit Darbietungen von der Förderschule „Amselsteg“

 

Kinder der Förderschule „Amselsteg“ stellten sich in einer Band vor. Gitarre, Keyboard und Schlagzeug waren die dominierenden Instrumente. Der Gitarrist unterschied sich von den anderen Mitwirkenden durch seine etwas älteren Jahre und den kräftigen und sehr wirkungsvollen Ton seines Instrumentes.

Selbst geschriebene und vertonte Lieder wurden vorgetragen.

Kinder dieses Alters verschenken gern ihre Gefühle. Sie haben Träume von leuchtenden Sternen und Sonnen, die Licht in ihre Kinderwelt bringen. Den Blick zu dem wunderbaren Sternenhimmel, erste Liebe und ersten Kuß stellen sie in diesen Zusammenhang. So singen sie davon mit Hingabe und ihren eigenen Emotionen. Sie wollen kühn sein in ihrer Art und auch charakterfest. Sie sangen vom Fliegen über den Wolken und somit auch vom Kennenlernen anderer Länder und deren Menschen. Leben bedeutet für sie auch der Blick auf das blaue Meer und denen bei ruhigem Wellengang dahingleitenden Schiffen. Sie besingen den sonnigen Morgen, den weichen weißen Sand und den Duft des Meerwassers.

Nahe am jugendlichen Alter geben sie uns ein wenig Einblick in ihre Gefühlswelt, einer Welt, die wir uns ebenso gut vorstellen können, der wir uns nicht verschließen und die uns glücklich macht.

 

Anschließend las uns Frau Uta Rischke den Kassenbericht vor, welcher von Frau Ludwig überprüft wurde. Spendenaktion, Kuchenbasar, Gemeindezuschuß und Tabu-Reisen-Bonus gehörten zu den Einnahmen. Ausgaben für kulturelle und soziale Zwecke, Büromaterialien und Fahrkosten wurden erwähnt.

Unser Vorstand, bestehend aus den acht Aktiven, die vor uns standen, wurde einstimmig wieder gewählt.

Wir stimmten freudig und mit Beifall zu, als der alte Vorstand ein kleines Dankeschön für die geleistete Arbeit erhielt.

 

H. Sommer